Claudia mit Xena.

Foto: Charly

Über uns...

 

Bei der Vorbereitung zu dieser Homepage wurde ich einmal gefragt, wie ich denn auf die Idee gekommen sei, das Projekt "aequisenses und die Kunst der Pferde Leben zu lehren" aufzubauen.

Die Antwort war einfach: aus Liebe.

Vor einigen Jahren trat Xena, eine hübsche Criollo-Paint-Stute, in mein Leben und es wurde mir rasch klar, dass ich mit ihr eine Bindung fürs Leben eingehen wollte.

Dies war leichter gesagt als getan, schließlich -so dachte ich damals- konnte ich sie nicht mit nach Hause oder mit in die Arbeit nehmen. Wir "trafen uns" wenn ich Zeit hatte, sprich wenn all die anderen, wichtigen Dinge erledigt waren.
Bald revanchierte sich Xena mit Eigen-Sinn, Widerstand und einem ausgeprägten Freigeist. Die Beziehung stand auf der Kippe und es lag an mir die richtigen Weichen zu stellen.

Ich denke, dass mir Xena damals die "erste Lektion" erteilte, denn sie strafte mein Lippenbekenntnis zur "lebenslangen Liebe" zu Recht als Lüge. Ich verstand ihre Bedürfnisse nicht, kommunizierte nicht in ihrer Sprache, sorgte mich nicht um ihren angemessenen Platz an meiner Seite.

Kurzum ich musste lernen und wollte es - von ihr.

Mit professioneller Unterstützung und viel Geduld sind Xena und ich unseren Weg gegangen. Inzwischen ist sie meine Partnerin, Co-Therapeutin geworden und das verlässlichste Reitpferd, das ich mir wünschen kann. Das Leben mit ihr hat mich verändert, mir Einsicht in mich selbst gelehrt und schenkt mir täglich Freude an allem was ich tue.

So kam auch eines Tages der Gedanke diese Erfahrung zu teilen. Und so ist "aequisenses" entstanden. Aus Liebe und einem Weg der gemeinsamen Entwicklung zwischen mir und Xena, einem Menschen als Schüler und einem Pferd als Lehrer.

Auf die Frage, ob denn jetzt das Pferd über mein Leben bestimme, war die Antwort auch einfach: natürlich nicht.

Der Wille zu lernen ist "beidseitig" und im "was" liegt sicherlich ein Unterschied. Allerdings im "wie" liegt der Gleich-Sinn für Harmonie.